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> Ihr Kontakt zu uns > Studien und Forschungsergebnisse > Rezension der Dorman-Spahr-Studie Ergebnisse von Patienten mit verschiedenen Cochlea Implantat Systemen: Einfluss des EingangdynamikbereichsRezension der Dorman-Spahr-Studie von Andrea Heiker Eine Rezension von Frau
Originaltitel: Performance of Patients Using Different Cochlear Implant Systems: Effects of
Autoren: Anthony J. Spahr, Michael F. Dorman, and Louise H. Loiselle
Hintergrund der Studie: Das Ziel der Studie ist zu untersuchen, ob die technischen Unterschiede zwischen den CI-Systemen (Esprit 3G von Cochlear, Tempo+ von MedEl und CII HdO von Advanced Bionics) einen Einfluss auf das Sprachverständnis haben. Hierzu werden Patienten durch eine Reihe von Tests unter verschiedenen Testbedingungen miteinander verglichen.
Zusammenfassung
Während der Studie gab es Hinweise auf den Einfluss technischer Faktoren auf das Sprachverstehen. Hierbei schienen der Eingangsdynamikbereich (IDR) und die Mikrofonempfindlichkeit von besonderer Bedeutung zu sein. Im Besonderen konnte die Gruppe der CII-Patienten Vorteile gegenüber den anderen Systemen aufweisen. Die CII-Gruppe erreichte bei der Vokalerkennung, im Störschall und bei leiser Sprache bessere Ergebnisse als die 3G-Gruppe. Im Vergleich zur Tempo+ -Gruppe zeigte sich ein Vorteil in der Vokalerkennung. Zudem kann festgestellt werden, dass Patienten mit CII oder Tempo+ ein über unterschiedliche Höranforderungen hinweg stabileres Hörvermögen erreichen als Patienten mit einem 3G. Eine gesonderte Versuchsreihe zeigte ergänzend, dass das Sprachverstehen beim Esprit 3G durch Eingangsdynamikbereich (IDR) und Mikrofonempfindlichkeit signifikant beeinflusst wird. Das Verstehen leiser Sprache kann durch einen großen IDR und/oder eine hohe Mikrofonempfindlichkeit verbessert werden, das Verstehen im Störlärm hingegen durch einen kleinen IDR und/oder eine geringe Mikrofonempfindlichkeit. Auch für den CII HdO hatte der IDR je nach Hörsituation einen signifikanten Einfluss auf das Sprachverstehen. Allerdings führt die Vergrößerung des IDR beim CII HdO in allen drei Testkonditionen (Zimmerlautstärke, leise Sprache und Zimmerlautstärke im Störlärm) jeweils zu einer Verbesserung des Sprachverständnisses. Diese Ergebnisse stehen zum Teil im Widerspruch zu den Resultaten mit dem Esprit 3G. Die Studie zeigt hierzu Diskussionsansätze, die sich auf die Unterschiede in der Signalverarbeitung zwischen den beiden Systemen beziehen.
Diskussion: Die drei CI-Systeme unterscheiden sich in einer Vielzahl von Punkten, die in wissenschaftlichen Abhandlungen bereits eingehend untersucht wurden, so z.B. die Signalverarbeitung, die Anzahl, Einführtiefe und Lokalisation der Elektroden und die Stimulationsrate. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein möglichst vielseitiger Sprachprozessor für alle Hörsituationen einerseits einen großen IDR und innerhalb des gesamten IDR eine konstante Kompressionsrate besitzen sollte. Diese Anforderungen werden vom Tempo+ (IDR: 55dB) und vom CII HdO (IDR: bis zu 80 dB) erfüllt. Der Esprit 3G hingegen mit einem IDR-Standardwert von nur 30 dB und zum Teil gegenläufiger Beeinflussung von IDR, Mikrofonempfindlichkeit und Kompression weist hingegen deutliche Schwächen im Wechsel verschiedener Hörsituationen auf. Die komplette Studie können Sie über den folgenden link einsehen - jedoch nicht drucken. Wünschen Sie eine Papierversion? Bitte melden Sie sich direkt an unser Büro in München an Frau N. Hofmann.
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