Advanced Bionics Europe
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Neue Selbsthilfegruppe in Berlin Ein Beitrag von Maryanne Becker Aufgrund gesundheitlicher Probleme der Leiterin, musste die seit mehr als zehn Jahren bestehende Selbsthilfegruppe für CI-Träger in Berlin im Jahr 2005 aufgegeben werden. Zwar gibt es in Berlin und dem Umland etliche CI-Träger und eine Reihe von Aktivitäten, was fehlte war aber eine Selbsthilfegruppe.
Renate Willkomm und ich waren uns einig, dass die zu gründende Gruppe sich mit „Selbsthilfe“ im engeren Sinne beschäftigen und keine Konkurrenz zu bestehenden anderen Aktivitäten, wie z. B. dem Stammtisch der BBCIG darstellen soll. Einig waren wir uns auch darüber, dass wir eine eigenständige und unabhängige Gruppe nach dem klassischen Modell der Selbsthilfe, d. h. inhaltlich an der Auseinandersetzung mit unserer Lebenssituation als CI-Träger orientiert, und organisatorisch auf der Basis von Eigenverantwortlichkeit und Engagement aller Teilnehmer gründen möchten. Vor diesem Hintergrund suchten wir Teilnehmer und Räumlichkeiten. Letztere stellt uns nun – kostenfrei – die Schwerhörigenseelsorge der Ev. Lukas-Kirchengemeinde in Berlin-Kreuzberg zur Verfügung. Der Raum ist mit einer Ringschleifenanlage ausgestattet. Zur Gründungsversammlung am 4. November 2006 fanden sich elf CI-Träger. Gemeinsam stellte die Gruppe Regeln für unsere Zusammenkünfte auf: Kommunikationsdisziplin und gegenseitige Rücksichtsnahme als tragende Säulen unserer Selbsthilfearbeit stellen sicher, dass alle Teilnehmer gleichermaßen eingebunden sind. Gemeinsam wurde auf dem Gründungstreffen auch überlegt, mit welchen Themen wir uns auf den nächsten Sitzungen beschäftigen wollen. Wichtig für uns alle war der Bereich „Erwartungen vor der CI-Versorgung und Ergebnisse danach“ – wobei es nicht um messbare Ergebnisse sondern vielmehr um die individuelle Lebensqualität mit dem CI geht. Dieses Thema wird die Gruppe noch während einiger Sitzungen beschäftigen. Alle Teilnehmer haben im Rahmen einer Hausaufgabe eine Gegenüberstellung „Erwartungen : Ergebnisse“ erstellt, diese Gegenüberstellungen wurden als Datei zusammengefasst und gespeichert, so dass diese während der Sitzungen über Beamer visualisiert und für alle gut verständlich dargeboten werden. Auch die Diskussion wird auf Laptop mitgeschrieben, damit alle Teilnehmer, unabhängig von ihrem Hörstatus, verstehen können. Darüber hinaus besteht während der Treffen die Möglichkeit des Austausches über aktuelle Fragestellungen.
Den Anfang nach Gründung machte hier im Jahr 2007 Herr Pohl von Advanced Bionics, der uns in die technischen und älltäglichen Feinheiten des Advanced Bionics Systems einweihte. Dabei schaffte er die Transparenz des Systems so darzustellen, dass einzelne aus unserem Kreise hinterher sich fragten, ob es nicht doch möglich sei, das System heute noch zu wechseln ... was Herr Pohl leider den Trägern eines anderen Herstellerfabrikats verneinen musste. - Um so mehr freuten sich die anwesenden Nutzer eines Advanced Bionics-Systems, dass diese abwärtskompatibel bis 2000 die neueste Technik von HiRes120 durch ein kleines Upgrade nutzen können.
Kontakt: Maryanne Becker
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